
Gegen Neid, Hass und Hetze und für Freundlichkeit und Menschlichkeit
Entstehung der Kunstaktion
Die Kunstaktion entstand im Rahmen der Gruppenausstellung „60 Jahre Partnerschaft & Freundschaft Poissy / Pirmasens“, die im Sommer 2025 im FORUM ALTE POST Pirmasens stattfand.
Die Städtepartnerschaft zwischen Poissy und Pirmasens besteht seit 1965 – nur 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Dieser historische Hintergrund inspirierte mich zu dem Werk „amis – freunde – friends“.
Zu sehen sind die Hände meiner Eltern, die im Jahr 2025 beide 84 Jahre alt waren. Für mich stehen sie symbolisch für Versöhnung, Freundschaft und die Hoffnung, dass aus Feinden Freunde werden können.
Aus dieser Arbeit entwickelte ich die soziale Kunstaktion „Gegen Neid, Hass, Hetze – mehr Freundlichkeit und Menschlichkeit“. Das Motiv wurde als Fotografie, Wandbild auf Alu-Dibond, Banner und Bodenbild umgesetzt.
Die Botschaft der sozialen Kunstaktion
Sie sehen den Händedruck zweier heute 85-jähriger Menschen.
Diese Hände erzählen von einem langen Leben mit Erfahrungen, Begegnungen und Erinnerungen. Sie stehen stellvertretend für das, was Menschen verbindet – unabhängig von Alter, Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion, Weltanschauung oder politischer Überzeugung.
Die Kunstaktion lädt dazu ein, über fünf Begriffe nachzudenken:
Neid – Hass – Hetze – Freundlichkeit – Menschlichkeit
Jeder Mensch ist eingeladen, dazu eine eigene Haltung zu entwickeln. Kunst muss keine Antworten geben. Sie kann Denkanstöße geben, Gespräche eröffnen und dazu beitragen, ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Werner Bachmann 2026 n.Chr.
Die Kunstaktion „Gegen Neid, Hass, Hetze – mehr Freundlichkeit und Menschlichkeit“ von Werner Bachmann unterstütze ich von Herzen.
Für mich ist sie gerade in unserer heutigen Zeit eine unglaublich wertvolle und wichtige Aktion. Hass, Neid und Hetze sind längst keine Randerscheinungen mehr. Viel zu viele Menschen müssen erleben, wie schnell Respekt verloren geht, wie verletzend miteinander umgegangen wird und wie selbstverständlich Grenzen überschritten werden.
Genau hier setzt Werner mit seiner Kunst an. Er stellt nicht den Hass in den Mittelpunkt, sondern das, was wir ihm entgegensetzen können: Freundlichkeit und Menschlichkeit. Und vielleicht ist gerade diese einfache und klare Botschaft das Besondere an seiner Aktion.
Dass sich inzwischen so viele Menschen dieser Botschaft angeschlossen haben und Werner mit seiner Kunst so viele erreicht, freut mich ganz besonders. Ich bin stolz auf ihn, weil ich sehe, mit welcher Ausdauer und Überzeugung er diesen Weg geht. Er wird nicht müde, für diese Sache einzustehen und Menschen zum Nachdenken und zum Gespräch miteinander zu bringen.
Ich durfte Werner auch als Menschen kennenlernen. Als einen empathischen, herzlichen und zugewandten Menschen, der das Gespräch mit anderen sucht, zuhört und sich auch kritischen Fragen stellt. Genau deshalb empfinde ich seine Kunstaktion nicht als irgendeine Kampagne. Sie passt zu dem Menschen, der dahintersteht.
Lieber Werner, ich unterstütze deine Kunstaktion aus tiefster Überzeugung. Mach weiter. Unsere Zeit braucht solche Zeichen – und sie braucht Menschen, die bereit sind, sie zu setzen.
Olaf Elskan Klein