IRISH ROSE
27 Songs. Mehr als zwei Stunden Musik. Geschichten aus Irland – erzählt zwischen Vergangenheit, Legenden, Liebe, Verlust, Widerstand, Tradition und Hoffnung.
„Irish Rose“ ist mehr als ein Album.
Es ist eine musikalische Reise durch ein Land, dessen Geschichte und Geschichten mich seit langer Zeit faszinieren. Irland ist dabei nicht einfach nur die Kulisse. Das Land selbst steht im Mittelpunkt: seine Menschen, seine Landschaften, seine Mythen und Legenden, seine Traditionen, seine dunklen Kapitel und jene besondere Mischung aus Melancholie, Stolz, Lebensfreude und Zusammenhalt, die man mit Irland verbindet.
Mit insgesamt 27 Songs und mehr als zwei Stunden Spielzeit ist „Irish Rose“ bewusst als großes Konzeptalbum entstanden.
Jeder Song erzählt seine eigene Geschichte.
Manche Stücke führen weit zurück in die Vergangenheit. Andere greifen Legenden, menschliche Schicksale oder Geschichten von Liebe und Verlust auf. Wieder andere handeln vom Aufstehen, vom Zusammenhalten und davon, trotz allem das Feuer nicht erlöschen zu lassen.
Aber auch irische Kultur, Brauchtum und Traditionen haben ihren Platz bekommen. So entstand beispielsweise ein eigener Song rund um das irische Erntedank- und Erntefest – als musikalischer Blick auf Dankbarkeit, Gemeinschaft, die Früchte des Landes und eine Tradition, die Menschen miteinander verbindet.
Dadurch sollte „Irish Rose“ eben nicht nur ein Album über einzelne historische Ereignisse werden.
Es sollte möglichst viele Seiten Irlands erzählen.
Von „Good Morning Ireland“ bis „Good Night Ireland“
Auch die Reihenfolge des Albums folgt diesem Gedanken.
Die Reise beginnt mit „Good Morning Ireland“.
Es ist wie das Öffnen einer Tür: Der Morgen beginnt, Irland erwacht – und mit ihm beginnt die musikalische Reise durch das Album.
Von dort aus führen die Songs durch Geschichten und Legenden, durch Pubs und Landschaften, durch Vergangenheit und Gegenwart, durch ausgelassene und melancholische Momente.
Und nach mehr als zwei Stunden schließt sich der Kreis.
Am Ende steht „Good Night Ireland“.
Nicht einfach nur als letzter Titel auf einer Trackliste, sondern als bewusster Abschluss der Reise.
Der Morgen hat das Album eröffnet.
Der Abend beendet es.
Good Morning Ireland.
27 Geschichten später:
Good Night Ireland.
Damit bekommt „Irish Rose“ seinen Rahmen – vom ersten Willkommen bis zum letzten Abschied.


„Whiskey in the Jar – After the Betrayal“
Ein besonderer Titel des Albums ist „Whiskey in the Jar – After the Betrayal“.
Der Song ist kein Cover des traditionellen „Whiskey in the Jar“.
Meine Idee war eine andere:
Was geschieht eigentlich nach dem Verrat?
Die bekannte Geschichte endet mit Verrat und Gefangenschaft. „After the Betrayal“ setzt gedanklich dort an und erzählt die Geschichte weiter.
Was bleibt einem Menschen, nachdem jemand, dem er vertraut hat, ihn verraten hat?
Wut? Rache? Trauer?
Oder irgendwann die Entscheidung, weiterzugehen?
Aus dieser Frage entstand meine eigene musikalische Fortsetzung und Neuinterpretation der Geschichte. Der Song blickt auf das, was nach dem Verrat zurückbleibt – auf Erinnerungen, Verletzungen und den Versuch, seinen eigenen Weg wiederzufinden.
Genau deshalb wurde „Whiskey in the Jar – After the Betrayal“ auch zum ersten offiziellen Musikvideo aus „Irish Rose“.
Das Video führt durch eine bildhafte irische Welt: vom Musiker mit seiner Gitarre über Straßen und Pubs bis hinaus in die Landschaft Irlands und schließlich zu den Klippen.
Song und Bilder erzählen gemeinsam eine Geschichte.



„Whiskey in the Jar – After the Betrayal“
Das offizielle Musikvideo von Olaf Elskan Klein
Was geschieht, wenn die bekannte Geschichte von „Whiskey in the Jar“ eigentlich zu Ende ist?
Genau dort beginnt „After the Betrayal“. Der Song ist kein Cover des traditionellen Klassikers, sondern erzählt die Geschichte auf meine eigene Weise weiter: Was geschieht nach dem Verrat? Was bleibt zurück – Wut, Schmerz, Erinnerung oder die Kraft, weiterzugehen?
Das Musikvideo macht diese Fortsetzung sichtbar. Es führt durch irische Pubs, Straßen und Landschaften bis hinaus zu den Klippen – eine Reise zwischen Vergangenheit, Verrat und Neubeginn.
„Whiskey in the Jar – After the Betrayal“ ist das erste offizielle Musikvideo aus dem Album „Irish Rose“.
27 Songs – 27 Geschichten
Das Besondere an „Irish Rose“ ist für mich, dass die einzelnen Titel nicht einfach nur Songs innerhalb eines Albums sind.
Jeder von ihnen ist eine kleine Geschichte für sich.
Man kann einzelne Stücke hören und ihre Geschichte entdecken. Hört man jedoch das gesamte Album von Anfang bis Ende, entsteht daraus nach und nach ein größeres Bild.
Es geht um Irland und seine Vergangenheit, um Menschen und Legenden, um alte Geschichten, die weitergetragen wurden, aber ebenso um Traditionen und das heutige Lebensgefühl.
Mal wird es laut und rockig. Mal melancholisch. Mal kämpferisch, mal ruhig und nachdenklich.
Und natürlich darf bei einer solchen Reise auch der irische Pub nicht fehlen: der Ort, an dem Geschichten erzählt, Lieder gesungen, Erinnerungen geteilt und manchmal bei einem Pint die Welt für einen Augenblick vergessen wird.
„Stand Tall, Ireland!“
Eine andere Seite des Albums zeigt „Stand Tall, Ireland!“.
Der Titel ist als kraftvolle Hymne entstanden – ein Song über Stolz, Gemeinschaft und das Wiederaufstehen.
Stand tall. Steh aufrecht. Gib nicht auf.
Diese Botschaft geht für mich weit über den Sport hinaus. Sie steht für Zusammenhalt und für die Kraft eines Landes und seiner Menschen.
Gerade deshalb besitzt dieser Song innerhalb von „Irish Rose“ einen besonderen Stellenwert.
„A Pint for Arthur“
Natürlich gehört zu einer musikalischen Reise durch Irland auch ein Stück Pubkultur.
„A Pint for Arthur“ ist meine musikalische Verbeugung vor Arthur Guinness und vor einer Kultur, die längst weit über ein Getränk hinausgeht.
Ein Pint, ein Pub, Musik und Menschen an einem Tisch – manchmal braucht es nicht mehr, damit aus einem gewöhnlichen Abend eine Erinnerung wird.
„Let’s Keep the Fire Alive“
als zuerst nur ein Titel da war
Manchmal entsteht ein Song aus einer Geschichte. Manchmal aus einer Melodie oder aus ein paar Zeilen.
Bei „Let’s Keep the Fire Alive“ war es anders.
Plötzlich war dieser Satz da:
„Let’s Keep the Fire Alive.“
Fast so, als wäre mir der Titel einfach in den Kopf geschossen.
Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen fertigen Song, keine ausgearbeitete Geschichte und keinen Text, der nur noch einen Namen gebraucht hätte.
Es war genau umgekehrt:
Zuerst war der Titel da.
Und dieser eine Satz hatte sofort etwas in sich. Er fühlte sich nicht nur wie ein Songtitel an, sondern wie eine Botschaft.
Also entstand der gesamte Song Stück für Stück um diesen einen Titel herum.
Was bedeutet es, das Feuer am Leben zu halten?
Es bedeutet, Erinnerungen nicht sterben zu lassen. Geschichten weiterzuerzählen. Musik weiterzugeben. Menschen zusammenzubringen und etwas, das einem wichtig ist, an die nächste Generation weiterzutragen.
Ein einzelner Mensch kann ein Feuer entzünden. Aber damit es weiterbrennt, braucht es Menschen, die es gemeinsam tragen.
Aus einem Titel wurde ein Song.
Aus einem Song wurde eine Geschichte.
Und aus dieser Geschichte wurde eine Botschaft:
Let’s Keep the Fire Alive.
Vielleicht beschreibt gerade dieser Song deshalb einen wesentlichen Gedanken hinter „Irish Rose“:
Das Feuer der Geschichten, der Musik und der Erinnerung darf nicht ausgehen.
4,8 von 5 Sternen
Nach der Fertigstellung wollten wir natürlich auch wissen:
Wie wirkt ein solches Album als Gesamtwerk?
Nicht nur ein einzelner Song. Nicht nur eine Melodie. Sondern diese komplette Reise mit 27 Titeln und mehr als zwei Stunden Musik.
In einer ausführlichen Bewertung erreichte „Irish Rose“ 4,8 von 5 Sternen.
Ein Ergebnis, über das ich mich sehr freue – gerade weil „Irish Rose“ kein kleines oder gewöhnliches Album geworden ist. Es nimmt sich Zeit für seine Geschichten und wagt an einigen Stellen ganz bewusst musikalische Veränderungen und ungewöhnliche Kombinationen.
4,8 von 5 Sternen sind für mich deshalb nicht das Ende dieser Reise.
Im Gegenteil.
Wir hoffen natürlich, dass „Irish Rose“ noch viele weitere Menschen erreicht, dass die Songs gehört und ihre Geschichten entdeckt werden – und dass die Reise dieses Albums noch lange weitergeht.
Warum „Irish Rose“?
Die Rose steht für Schönheit – aber sie trägt Dornen.
Genau dieses Bild passt für mich zu Irland und zu diesem Album.
Ein wunderschönes Land mit einer faszinierenden Kultur und einer bewegten Geschichte. Ein Land, das schwere Zeiten erlebt hat und dessen Menschen dennoch ihre Musik, ihren Humor, ihre Geschichten und ihre Identität bewahrt haben.
Darum heißt dieses Album:
IRISH ROSE
Es ist meine musikalische Liebeserklärung an Irland.
Nicht als perfektes Postkartenmotiv.
Sondern mit seinen Geschichten, seinen Narben, seiner Schönheit, seinen Traditionen, seinem Stolz und seinem Feuer.
27 Songs.
Mehr als zwei Stunden Musik.
27 Geschichten.
Vom „Good Morning Ireland“ bis zum „Good Night Ireland“.
Eine Reise durch Irland.
Olaf Elskan Klein
Let’s keep the fire alive.












